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Antijagdtraining – Schwerpunkt Beschäftigung – mit Pia Gröning

Das erwartet dich bei dem Seminar:

Antijagdseminar-Variantenübersicht-06

Ein wirkungsvolles Antijagdtraining umfasst nicht nur den Gehorsam des Hundes, sondern auch einen zufriedenen und ausgelasteten Hund. Da jagdlich interessierte Hunde meist vor allem zu Beginn des AJT weniger freilaufen dürfen, gilt es Alternativen zu finden, in denen Mensch und Hund sich gemeinsam auspowern und miteinander Spaß haben.

Praktisch drehen sich die zwei Seminartage um Beschäftigungsmöglichkeiten aus den Bereichen Nasenarbeit & Apportieren, Longiertraining, Fixieren und Anschleichen, Hetzangeltraining und vieles mehr.

Ganz nebenbei wird auch der Gehorsam des Hundes gefestigt und die Bindung von Mensch-und Hund.

Zu allen praktischen Übungen gibt es Handouts, damit du Zuhause weiter üben kannst.

 

Voraussetzungen zur Teilnahme:

Dein Hund kennt Sitz oder Platz, bei Fuß gehen, Bleiben und den Rückruf unter wenig bis mittlerer Ablenkung. Du weißt wie Hunde lernen und kennst das Training mit dem Clicker bzw. einem Markerwort.

Falls du noch nicht mit dem Clicker-/Markertraining vertraut bist, eigne dir HIER kostenlos das Wissen an und baue schon mal ein Markersignal auf!

 

Welche Antijagdtraining-Schwerpunkte benötige ich für meinen Hund überhaupt?

Das sind die Schwerpunkte:

  • Beschäftigung (rassengerecht, physisch als auch geistig im richtigen Maß) = der Hund ist im Anschluss an die Beschäftigung entspannt und ihm fallen die anderen Schwerpunkte leichter umzusetzen
  • Belohnungspotential ausschöpfen = der Hund wird nicht nur mit Futter oder Spielzeug belohnt, sondern auch mit möglichst vielem, was die Umwelt zu bieten hat
  • Orientierung am Menschen = ca. alle 50 Schritte Blickkontakt zum Menschen aufnehmen ohne Aufforderung
  • stabiles Erregungsniveau (Entspannung und Impulskontrolle) = der Rasse entsprechend sich entspannt durch die Natur zu bewegen und nur bei sehr starken Reizen (z.B. direkt vor dem Hund kreuzendes Reh) sich kurzfristig laut aufregen und nach wenigen Minuten wieder abgeregt haben
  • Spaziergänge mit der langen Leine und Radius-Training = um das Ziel zu erreichen, das der Hund sich in annehmbarer Distanz zum Menschen und auf dem Weg aufhält, die Leine wird nur benötigt, um bei Wildkontakt den Hund an der Selbstbelohnung zu hindern, ansonsten hängt sie locker durch oder schleift in Trittnähe.
  • Wild anzeigen = beim Orten von Wild durch Geräusch, Geruch oder Optik ruhiges Stehen bleiben mit Körperspannung und Fixierung in die entsprechende Richtung; ggf. auch danach freiwilliger Blickkontakt zum Menschen
  • Gehorsam: der Hund lässt sich zu ca. 95 % durch Sitz/Platz/Steh stoppen bzw. zum Menschen hin zuverlässig abrufen, wenn er Wild wahrnimmt 
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